Fate (숙명) - Kritik
Manchmal muss man einfach durchhalten. Manchmal aber zum Glück auch nicht. Letzteres ist mir geschehen bei Kim Hae-gons “Fate”. Wie schlecht der Film tatsächlich ist - sofern das notwendig ist zu wissen - kann man hier lesen. Stereotype koreanische Prügelknaben ziehen nun auch in der nationalen Filmlandschaft nicht mehr. Das merken auch die Filmemacher dort trüben - hoffentlich!
Asien-Special 2008 (Filmcasino)
Das Hong Kong Film Panorama 2008 – Johnny To Special widmet sich ganz dem Werk des international gefeierten Regisseurs Johnny To Kei-Fung. Die Filme des 1955 geborenen – und überaus produktiven – Filmemachers, sind immer Publikumslieblinge, deren technische Finesse und geniale Choreografien auch bei den internationalen Festivals Anerkennung finden. Eine kleine Schau aus sieben Filmen konzentriert sich auf Johnny Tos nervenzerreißende urbane Thriller, mit einem kleinen Abstecher ins Fantasy-Genre („The Heroic Trio“) und einem Kuckucksei: „Beyond Hypothermia“, bei dem Johnny To als Produzent mitwirkte.
Das Japan Film Festival gibt in Zusammenarbeit mit Japan Foundation mit sieben preisgekrönten Werken Einblick in das Filmschaffen Japans der letzten zehn Jahre. Die ausgewählten Filme erlauben – quer durch alle Genres – aber auch einen Blick tief in die Japanische Seele. Zu sehen gibt es ein nostalgisches Panorama von Tokyo („Always“), die Umkehrung des traditionellen Samurai-Mythos („The Twilight Samurai“), düstere Zukunftsvisionen („Charisma“), und Konflikte jeder Art, ob sie historisch begründet sind („The Stars Converge“), oder sich zwischen Generationen („Turn Over“) oder Geschlechtern („2/Duo“) spannen, und nicht zuletzt: ausgelassene Komödienunterhaltung („Billiken“). (Text: Filmcasino)
Funuke, Show Me Some Love You Losers!
Yoshida Daihachi hat mit seiner schwarzen Komödie den Nerv der Zeit getroffen. Leicht verträg- und verdaulich und dennoch mit etwas Anspruch und unterschwelligem Sinn. “Funuke Show Me Some Love You Losers” lief auf unzähligen Filmfestivals in Europa und Asien und Hiromi Nagasaku gewann den Kinema Junpo Auszeichnung als beste Nebendarstellerin. Mehr dazu - hier.
The Bite - Kritik
Hiroshi Mukai, ein mir fast zu Gänze unbekannter Regisseur, der mir nur durch “Tokyo Deep Throat” ein Begriff war, hat nun einen DVD-Release seines 1965 produzierten Erotikfilm “The Bite” erfahren. Marco widmete sich diesen schwarz/weiß Bildern und seine Gedanken sind hier nach zu lesen.
Viel zu tun
Lang ist’s her. Unmenge an Updates sind ausständig und schuld daran ist mein neuer Job. In den kommenden Tagen werden dennoch neue Kritiken hier zu finden sein, trotzdem bin ich (sind wir) immer über Ünterstützung dankbar. Wenn sich also jemand angesprochen fühlt, gerne schreibt und diese Zeile hier mit dem Rest der Welt teilen möchte, der soll sich bitte umgehend mit mir in Verbindung setzen.
Welcome to the Quiet Room - Kritik
Marco hat sich Matsuo Suzukis Welcome to the Quiet Room genauer angesehen und dabei der Tragikkomödie ein mittelmäßiges Zeugnis ausgestellt. Matsuo machte vor allem durch Otakus in Love aber auch durch einen Kurzfilm in der Female Reihe von sich reden. Den Artikel inklusive Trailer gibt es hier.
Japanisches Filmfestival in Hamburg
Klaus von japankino.de hat mich gestern auf die neue Website des japanischen Filmfests in Hamburger hingewiesen. Das Programm ist ja schon ansehlich, nun kam endlich auch ein gelungener Web-Auftritt hinzu.
Camera Japan
Durch Zufall traf ich den Alex Oost, den Veranstalter des Camera Japan Filmfestivals, und muss nun die Verlinkung zu diesem interessanten japanischen Filmfestival sofort nachholen. Bitte im Kalender vormerken und sofort den Flug buchen!
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A Page of Madness
Warum pageofmadness.com? “Kurutta Ippeji” (狂った一頁), besser bekannt unter: “A Page of Madness” oder “A Crazy Page”, ist ein Stummfilm des japanischen Regisseurs Kinugasa Teinosuke. 1926, wiederentdeckt 1971, wurde dieser unter der Mithilfe einer Avant Garde Gruppe, genannt „shinkankaku-ha“, in Szene gesetzt. Verantwortlich für das Drehbuch zeigte sich Kawabata Yasunari der Jahre später den Literaturnobelpreis gewann. Aufgrund des bezeichnenden Titels und des herausragenden Stellenwertes des Filmes, beschlossen wir unsere Seite nach diesem zu benennen.


